-20°C, Schnee und Eis – was bedeutet das für Hundepfoten?

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Der angekündigte Jahrhundert-Winter ist dieses Jahr eingetroffen. Seit langem haben wir wieder regelmäßig Minus-Grade im zweistelligen Bereich und viel viel Schnee.
Was bedeuet das für Hundepfoten und worauf sollte man achten? Wie immer, in Stichpunkten für dich zusammengefasst:

  1. Streusalz
    • meide gestreute Wege, wenn es möglich ist! Streusalz reizt die Pfoten und führt leicht zu kleinen Verletzungen
    • wenn sich gestreute Wege nicht vermeiden lassen, wasche die Pfoten nach jedem Spaziergang mit lauwarmen Wasser ab, denn das Salz juckt und brennt und dein Hund wird es sonst abschlecken
    • wird das Salz über Schnee aufgenommen oder von den Hundepfoten abgeschleckt, führt es schnell zu Magen-Darm-Reizungen, wie Übelkeit und Erbrechen
    • Pfotenschutzsalben oder – sprays können vorab gegen Hautreizungen durch Salz helfen – verwende diese Mittel aber sparsam!
  2. Streusplit
    • Streusplit schmerzt und durch scharfkantige Steine entstehen Verletzungen an den Ballen. Wenn ihr regelmäßig längere Strecken über Split laufen müsst, sind Hundeschuhe definitiv eine Überlegung wert
  3. Eisklumpen
    • kürze das Fell zwischen den Pfoten vorsichtig, wenn dein Hund dort Probleme mit Eisklumpen hat
    • Mähnenspray (für Pferde) kann gegen Eisklumpen an den Beinen helfen – benutze es aber nur draußen und trockne deinen Hunde nach dem Spaziergang ab, so dass er das Spray nicht abschleckt
  4. Schnee und Eis
    • scharfer, gefrorener Schnee und Eis kann zu Schürf- und Schnittwunden führen – lasse deinen Hund nicht zu wild und lange darauf spielen und rennen oder verwende Booties aus dem Zughundesport
    • das Einfetten der Ballen kann spröde Haut und somit Risse vermeiden
  5. Kälte
    • wenn es so kalt ist, dass dein Hund nicht mehr laufen kann und möchte, halte die Spaziergänge wirklich kurz und hole sie nach, wenn die Sonne raus kommt und es wärmer ist
    • Hirschtalg schützt sensible Pfoten gegen Kälte – Hirschtalg gibt es in der Apotheke auch als Stick – so geht das Eincremen auch bei mehreren Hunden schnell

Schuhe: Wenn du nur im Winter Hundeschuhe brauchst, eignen sich die Booties, die im Zughundesport verwendet werden, ganz hervorragend. Diese sind leicht, einfach anzuziehen und stören die Hunde am wenigsten!

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